Hölzerner Hellebardier im Dienste des Papstes

 

Die grossen Feierlichkeiten zum 500-Jahrjubiläum der Schweizergarde im Vatikan sind vorüber. Ein Obwaldner war dabei und trat gleich in den Dienst der kleinsten Armee der Welt ein.

Dieser Reisläufer hat keinen Namen. Er kommt jedoch aus Sachseln und ist mit seiner Körperlänge von einem Meter eigentlich zu klein für den päpstlichen Dienst. Er ist eine Holzskulptur aus dem Atelier Holz in Form vom Bildhauer Fredi Hess.

Zusammen mit den Musikanten des Exgardistenspiels reiste er am 3. Mai 2006 ins Gardequartier nach Rom. Das Gardekommando kümmerte sich um den Neuling und teilte der Skulptur einen Wachposten im gardeinternen Souvenirshop zu. Dort bekam er die Aufgabe, den anreisenden Jubiläumsgästen die Schönheit der Hellebardiers vorzuführen.

Am nächsten Morgen erblickte der Gardekommandant Herr Elmar Th. Mäder den hölzernen Hellebardier und beschloss, die Capolavoro gleich in seine Armee aufzunehmen und versetzte ihn in den inneren Dienst in die Gardebibliothek.

Im Gegensatz zu den lebendigen Schweizergardisten kehrt dieser Obwaldner nicht mehr in seine Heimat zurück. Das macht nichts, denn im Atelier von Fredi Hess entsteht bereits ein weiterer hölzerner Hellebardier.

www.holz-in-form.ch